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Kinderwunschyoga

Yoga für Fertilität unterstützt Frauen einen Raum zu schaffen um sich ganz mit ihren Themen Menstruation, Weiblichkeit, Kinderwunsch auseinanderzusetzen und die Yogapraktiken, Meditationen, Visualisierungen, Entspannungen zu lernen und umzusetzen. Die 4 wichtigsten Auswirkungen im Yoga für Fertilität sind den Bauch weich zu machen, loszulassen, Verbindung zu schaffen und Beruhigung des Nervensystems.

Gerade Frauen die schon längere Zeit einen noch nicht erfüllten Kinderwunsch haben und Hilfen, unterstützende Werkzeuge suchen, ist Yoga für Fertilität geradezu wunderbar.

Im Yoga für Fertilität arbeiten wir daran, Wärme und Energie aufzubauen und schaffen einen geschützten Raum, um Stress und Spannungen abzubauen.

Wir beobachten unsere Herzen und schauen ganz besonders auf unsere emotionalen Bedürfnisse, um innere geistige Stärke zu erlangen. Und uns ganz mit unserer ureigenen Weisheit zu verbinden.

Yoga für die Fertilität stimuliert die Fortpflanzungsorgane und unterstützt das Hormonsystem. Die reproduktive Gesundheit wir verbessert, die Durchblutung im Herzen und im Beckenbereich wird erhöht. Das Nervensystem wird gestärkt und Stresshormone werden abgebaut.

Der Menstruationszyklus wird verbessert und reguliert oder Menstruationsstörungen und Ungleichgewichte werden verbessert. Die Übungen beruhigen den Geist und den Körper und verbessern die Lebensenergie sowie negative Selbstgespräche werden reduziert und positive Ausrichtung und Visualisierung senken Angstzustände.

Die Frauen fühlen sich entspannt, gestärkt und wieder positiver gestimmt.

Die Posen werden an die jeweiligen Phasen des monatlichen Zyklus einer Frau angepasst.

Pranayama-Techniken beruhigen den Geist / Körper und verbessern die Lebensenergie.

Frauen lernen ihren Körper mit einer positiven Verbindung anzuerkennen wertzuschätzen.

Die Bewusstseinskanäle zwischen Geist und Körper werden geöffnet.

Die Energie und Vitalität im ganzen Körper werden gesteigert.

Frauen werden mit wunderbaren Werkzeugen ausgestattet, die helfen sich selbst zu stärken und zu heilen.

In den Gruppenkursen bietet Yoga für die Fertilität Zeit und ein geschützter Raum sich mit Frauen, die in einer ähnlichen Situation sind, zu treffen und sich auszutauschen und zu stärken.

Die 4 Phasen im monatlichen Zyklus einer Frau

Erste Phase – Menstruation Dunkler Mond 1-7 TAG

Dies ist die Zeit des Rückzuges, die Zeit der Einkehr und Ruhe. Man kann es auch mit der Jahreszeit Winter vergleichen.

Diese Zeit, in der wir zerbrechlicher und empfindlicher sind, sind wir auch anfälliger für Krankheiten z.B. Erkältungen, da unserem Immensem runtergefahren wird. Die Energie wird für die Blutung gebraucht. Unsere Gebärmutter leistet hier eine große Arbeit. Wir können auch sagen es handelt sich um eine Mini-Geburt. Zeit für Entspannung, körperliche und emotionale Reinigung Bauchmuskulatur in dieser Zeit schwächer als normal, Bänder und Gelenke werden durch das Hormon Relaxing entspannt.

Die Frauen brauchen in dieser Zeit mehr Ruhe und auch mehr Schlaf und es ist wichtig sich zu nähren mit gutem stärkendem Essen, Ruhephasen und keinen Stress. Die Menstruation bietet auch die Möglichkeit zur emotionalen Heilung und Wachstum. So können Frauen während der Menstruation eine Pause einlegen und nachdenken und ihr Leben reflektieren, um zu erkennen was sie loslassen wollen, was ihnen nicht mehr dienlich ist und darauf schauen was in ihrem Leben Platz haben oder Platz bekommen soll.

Die Übungen während der Menstruation sollen den Bauch weich machen und offenhalten. Es ist eine pflegende, sanfte und erholsame Praxis, bei der Frauen sich erfrischt, ruhig und geerdet fühlen werden. Es beinhaltet Körperhaltungen, die den Blut- und Energiefluss zum Beckenbereich und die stark arbeitende Gebärmutter in dieser Phase zu unterstützen sollen.

Die Übungen sind erdend und entspannend. Sie finden überwiegend im Liegen und Sitzen statt. Rücken- und Sitzhaltungen, Sitzpositionen erden, Ruheposen flach im Liegen und mit aufgestellten Beinen. Die Übungen werden mit Bolster, Decken, Kissen unterstützt. In der Meditation kann gerne ein Augenkissen verwendet werden, um noch tiefer einzutauchen.

Die Meditation wird auf die Phase angepasst. Z.B. Reflektion des letzten Monats loslassen und den neuen Mond einladen.

Übungen die nicht geeignet sind:

  • Übungen die Kraft erfordern
  • Übungen in denen das Blut zurückfließen könnte
  • Übungen in denen der Bauch zu stark angespannt wird
  • Keinen Kopf- Hand und Schulterstand
  • Kein Boot
  • Dynamische Stehhaltungen sollten vermieden werden oder minimiert. Diese aktiven Übungen erzeugen zu viel Wärme
  • Herabschauender Hund am Ende der Menstruation

Atemübungen heilen den Körper, stärken das Immunsystem und helfen den Geist von negativen zerstörerischen Gedanken zu befreien

YOGA NIDRA – SANKALPA

  • MEINE MENSTRUATION IST ANGENEHM UND FREUDIG
  • ICH EHRE MICH IN DIESER BESONDEREN ZEIT
  • ICH BIN MIT MEINEM INNERN VERBUNDEN

Wenn Frauen sich während der Menstruation Ruhe- und Rückzug geschenkt haben, haben sie in der 2 Phase zusätzliche Energie zur Verfügung.

  1. Phase – wachsender Mond 7-14 Tag nach der Menstruation bis zum Eisprung

In dieser Phase baut sich die Gebärmutterschleimhaut auf, wie im Frühling die Natur zu sprießen beginnt, so passiert es auch in unserem Körper. Die Gebärmutter erholt sich. Die Energie der Frau steigt und die Eierstöcke sind beschäftigt eine Reihe von Follikeln zu züchten. Das Immunsystem wird gestärkt und die Lebensenergie nimmt in dieser Phase des wachsenden Mondes zu. Die physische und auch mentale Energie wird stärker. Wenn Frauen im wachsenden Mond aufwachen fühlen sie sich meistens mental stärker und motivierter. Diese Aktionsphase mit mehr erneuter Kraft und Energie steht im Kontrast zur Dunklen Mondphase in der es um loslassen und Rückzug geht.

Und trotzdem geht es immer darum auf seinen Körper zu hören, besser auf sich aufpassen, als sich zu erschöpfen.

Die Übungen sind sanft, stabilisierend und stärkend. Spannungen im unteren Rückenbereich sollen sich lösen. Energie in den unteren Chakren wird freigesetzt, um die Fruchtbarkeit zu fördern. Die Durchblutung wird in den Hüften erhöht. Die Bauchorgane werden massiert durch Beckenbewegungen wird auch hier eine Durchblutung des Beckens erzielt. Stärkende Übungen für Beine und Gesäß sowie Energieerhöhung in Lunge und Nebennieren. Beruhigende und entspannende Übungen für den Geist und das Nervensystem.

Es können wieder Schulterstand und Pflug praktiziert werden, kraftvolle Flows, sitzende und stehende Vorwärtsbeuge mit und ohne Block, bewegte Schulterbrücke, Katze und Kuh, Krieger 1, Kinderpositionen und Drehungen und kreisende Bewegungen.

Meditation und Visualisierung: Innere Verbindung zu Herz und Gebärmutter, Vorbereitung des Babypalast.

Informationen zum nächsten Kinderwunschyoga-Kurs kannst du dich hier im Flyer nachlesen.

  1. Phase Vollmond 14-21 Tag Eisprung und nach dem Eisprung

Wenn wir unsere Menstruationsphasen mit der Natur vergleichen, ist im Eisprung die Blüte in ihrer vollen Pracht; es ist Sommer. Es ist die ausdruckstärkste Phase. Wir sind mehr nach Außen gerichtet. Wir haben eine leichte spielerische Energie und wird sind fruchtbar und können schwanger werden. Wir sind auf dem Höhepunkt unseres sexuellen Appetits.

Die Vollmondphase tritt ungefähr zum Zeitpunkt des Eisprungs auf und erstreckt sich über zwei oder drei Tage vor und nach dem Platzen eines fruchtbaren Eies aus dem Eierstock. Der Eisprung tritt auf, wenn ein Östrogenanstieg auftritt (durch die Produktion von FSH – follikelstimulierendes Hormon in der Hypophyse), der zum Aufbrechen eines Follikels aus dem Eierstock führt. Der Gebärmutterhals hebt sich hoch und öffnet sich.  In dieser Zeit haben Frauen oft das Gefühl, dass die Vaginalpassage offener und geräumiger ist und die Vagina den fruchtbaren Gebärmutterschleim produziert, der den Durchgang von Spermien in die Gebärmutter erleichtert.  Dies ist ein klares Zeichen dafür, dass die Biologie der Frau während dieser Phase alles tut, um schwanger zu werden. Es geht um Empfänglichkeit und Aufnahme auch emotionale Aufnahme und auch kreative Aufnahme. Ein interessanter Aspekt ist, dass der Anstieg des Östrogens beim Eisprung Auswirkungen auf die Funktion des Gehirns haben kann. Was zu einer Zunahme der Aktivität der linken Hemisphäre (verbale Sprachkompetenz) und einer Abnahme der Aktivität der rechten Hemisphäre (verbunden mit einer visuell-räumlichen Kompetenz z.B. die Fähigkeit, sich mit Mitgefühl auszudrücken in dieser Phase am höchsten ist.

Die Ovulationsphase des Vollmondes ist genau das Gegenteil der Menstruationsphase des Dunklen Mondes. Die dunkle Mondphase repräsentiert die dunklere Seite der Weiblichkeit bei der es um Loslassen, sich nach innen richten und um das große Ausatmen und sich um sich selbst kümmern geht. Der Östrogenanstieg während dieser Phase schein auch die Stimmung einer Frau positiv zu beeinflussen (Östrogen und Produktion von Neurochemikalien im Gehirn wie Serotonin und Endorphinen und Allopregnanolon (ein Hormon mit starken Anti-Angst-Effekt).

Während dieser Vollmondphase fühlen sich die Frauen körperlich besser, weil ihr Immunsystem während des Eisprungs am stärksten ist. Es gibt jedoch auch Frauen die ihren Eisprung als nicht so angenehm empfinden. Einige Frauen leiden unter sogenannten Eisprungschmerzen. Oftmals ist es ein Zeichen dafür, dass eine Ursache vorliegen kann – wie z.B. Endometriose, PCOS oder Verwachsungen aus früheren Operationen. Diese sollten dringend durch einen Gynäkologen untersucht werden.

Die Yogaübungen sind hüftöffnend, herzöffnend und herzverbindend. Wir schaffen Raum für die Eierstöcke und eine bessere Durchblutung wird gefördert. Die Yogaposen kultivieren Wärme in der Gebärmutter und wir schaffen eine liebevolle Verbindung zwischen Herz und Gebärmutter. Wir schaffen ein bewusstes Gefühl der Hoffnung und Möglichkeit und einen natürlichen Präsenz im Zyklus.

Die Sequenzen im Vollmond können helfen, in einen Zustand echter Präsenz zu gelangen, der erfrischend ist und die angeborene Kreativität und Weichheit kultiviert. Die Vollmondsequenz hilft die beiden heiligen weiblichen Energiezentren – dem Herzzentrum und dem Gebärmutterraum zu verbinden.

Eierstockatmung unterstützt das Bewusstsein in den Mutterleib zu lenken und den Geist zu beruhigen und zu mildern. Diese unterstützt ein Gefühl von verträumter Weiblichkeit und hilft Ungleichgewichte zu regulieren und die Fruchtbarkeit zu fördern.

Die Affirmation könnte lauten: SEI KREATIV UND SPIELERISCH

Es sind Übungen in der Hocke, Katze und Kuh im Sitzen und im Vierfüßler.

Diese unterstützten die Wirbelsäule und können Verspannungen lösen.

Katze und Kuh

Lungenposition und Lungenposition mit Drehung

Herabschauender Hund

Unterstützte Kinderposition

Unterstützte Brücke

Unterstützte Taube

Kamel

Herz – Gebärmutter Verbindungsmeditation

Viparitha Karani

Stuhl Shavasana

Eierstockatmung

Anjali Mudra und Hand aufs Herz Mudra

Meditation: Herz-Reinigungs-Meditation

Yoga Nidra für den Vollmond hilft zu entspannen und die Energie wiederherzustellen. Es unterstützt die freudvolle und weibliche Phase. Mit der Mondlicht-Visualisierung können wir unser Hormonsystem nähren, um Vitalität und Gleichgewicht im Menstruationszyklus zu erhalten.

Die Meditation öffnet das Herz und schafft die liebevolle Verbindung zum Gebärmutterraum. Es entsteht ein warmes Gefühl tiefer Verbindung und Unterstützung. Freundliche Herzensverbindung und mutige Bereitschaft für die Kinderwunschreise.

  1. Phase abnehmender Mond nach dem Eisprung

In der abnehmenden Phase des Mondes bewegt sich der Mond in Richtung Dunkelheit. Wir spüren ebenfalls, dass die physische und emotionale Energie und Stärke nachlassen. Es ist ähnlich wie im Herbst, wenn die Säfte zurückgehen und die Blätter fallen von den Bäumen. In dieser Phase fühlen sich die Frauen oftmals schwach und empfinden diese Phase als unangenehmste Phase im weiblichen Zyklus. Es können PMS-Symptome auftreten wie Stimmungsschwankungen, Blähungen, Kopfschmerzen, Müdigkeit, Heißhungerattacken.

Hormonell kommt es zu Schwankungen. Kurz bevor die Blutung eintritt sinken die wichtigsten weiblichen Hormone Östrogen und Progesteron auf den niedrigsten Spiegel.

Interessanterweise Hat Jane Ussher, Professorin für Frauengesundheitspsychologie an der Western Sydney University untersucht, dass sie sich im Großen und Ganzen den Forschungsergebnissen des kanadischen Forschungsberichtes anschließen kann, mit dem Ergebnis, dass es nicht die Existenz eines schweren PMS oder PMDD aufzeigt. Sie behauptet jedoch, dass PMS im Allgemeinen ein „Mythos“ ist und die starken Emotionen, die Frauen kurz vor der Periode erleben, nur auf die vielen Stressfaktoren im Leben einer modernen Frau zurückzuführen sind. Sie untermauert ihren Standpunkt, indem sie sagt, dass PMS bei Frauen ab Mitte 30 häufiger auftreten, die mehrere Aufgaben haben; Haushalt, Arbeit, Kinder mit wenig Unterstützung eines Partners. Bei Frauen die Beziehungsprobleme haben und nicht verstanden werden von ihrem Partner treten PMS stärker auf.

Hingegen hat Professor Jayashri Kulkarni, Professor für Psychiatrie an der Monash Universität das beste Gegenargument zu der Behauptung PMS existiere nicht. Sie argumentiert, dass dieses Thema eher von persönlicher Philosophie und Politk als von Vernunft und guter Forschung geprägt ist. Sie ist der Meinung, dass PMS ganzheitlich und in seinem historischen Kontext betrachtet werden muss. Ihrer Meinung nach weisen verschiedene Frauen als Reaktion auf schwankende Hormone ein unterschiedliches Maß an Stressempfindlichkeit auf. Es gibt große Unterschiede in der psychischen Gesundheit des Einzelnen als Reaktion auf Veränderungen in der komplexen Reihe von Hormonen. Einige Frauen reagieren mental empfindlich auf Hormonveränderungen andere nicht. Dieser Gedanke, die PMS-Erfahrung jeder Frau zu personalisieren, steht im Einklang mit der weiblichen Herangehensweise an Yoga Moving with the moon.

Der abnehmende Mond bieter reichlich Gelegenheit, Energie zu verbrauchen, Aufgaben zu erledigen, unsere Atemkraft und Lebenskraft zu stärken, den Organismus zu entgiften und zu reinigen und die Früchte unserer Arbeit zum Abschluss zu bringen. Herbst ist auch Erntezeit.

Jetzt ist es an der Zeit alle dringenden Aufgaben und Projekte zu erledigen, damit du Zeit und Raum für eine ununterbrochene Ruhe während der bevorstehenden Menstruationsphase zu erleben. In dieser Phase des Zyklus können wir uns emotional wie körperlich und auch räumlich entgiften.

Wichtig ist hier zu sagen, die Frustrationen und schwierigen Situationen zu bewältigen um dann den ureigenen Weg des persönlichen Wachstums einzuläuten.

Körper, Geist und Seele nehmen ebenfalls während des abnehmende Zyklus nach dem Vollmond ab. Tolle Übungen sind  Meditation, Journaling, Zeichnen, Malen, Fasten und andere herzöffnende Aktivitäten, die dich innerlich in deine Harmonie und Stärke bringen. Diskussionen oder das Lösen von großen Themen sind in dieser Phase nicht geeignet, hier eignet sich der Vollmond  besser.

Zeit für kreative harmonische Aufgaben können sich positiv auswirken. Wenn Frauen sich eine Auszeit nehmen kann ein positiver Flow entstehen. Je mehr Zeit Frau für sich selbst nehmen kann, um zu träumen, zu fühlen und um kreativ zu sein, desto unwahrscheinlicher wird es sein, dass das wilde PMS-Biest rauskommt. Es wird sozusagen auf diese Weise beruhigt.

Unterstützende Praktiken während dem abnehmenden Mond:

  • Ein gemütliches Bad nehmen
  • Eine qualitativ hochwertige Schokolade genießen
  • Lange Spaziergänge in der Natur
  • Jounaling
  • Zeit mit Lesen oder Tagträumen verbringen
  • Mehr schlafen
  • Selbstmassage der Brüste
  • Kräutermedizin oder Akkupunktur bei Beschwerden

Die wichtigste Absicht in der abnehmenden Mondphase ist es das Nervensystem zu beruhigen. Wut und Reizbarkeit sind wichtige PMS-Symptome die auftreten können in dieser Phase. Durch den Anstieg des LH Hormons und der Auslösung des Eisprungs sowie des Vorherrschens des Hormons Progesteron steigt die Basaltemperatur des Körpers und bleibt während der Luthealphase im abnehmenden Mond. Das Thema in dieser Phase ist Abkühlung. Den Körper und den Geist abkühlen.

Wir machen in dieser Phase Übungen mit unterstützter, sitzender Vorwärtsbeuge sowie stehender Vorwärtsbeuge.

Kühlende Pranayama und weibliche Nadi Shodhana.

Es ist wichtig täglich vielleicht 10 Tage vor der wachsenden Mondphase auf der Matte zu sein und eine eigene Yoga Praxis zu beginnen. Ganz besonders wichtig ist es während der abnehmenden Mondphase Pausen zu machen sich mit dem Atem zu verbinden und sich selbst zu fragen was der Körper-Geist wirklich braucht, bevor die Übungen gemacht werden.

Es kann gut sein, dass es in dieser Phase zu Müdigkeit, nervösen Erregungen, Verstopfung, Brustschwellung oder auch Schweregefühl kommen kann. Dann ist es ratsam, die Ernährung anzupassen und ebenfalls die Yogapraxis anzupassen. Aktive sowie unterstützende Rückbeugen können bei Blähungen, Brustspannen oder Unterleibskrämpfen unterstützend sein.

Bei niedriger Energie sind die unterstützenden Rückbeugen oder unterstützende Schulterbrücke wertvoll und entspannend. Bei Müdigkeit oder stecken gebliebener Energie helfen aktivierende Rückbeugen oder Schulterbrücke oder sogar die Bogenhaltung. Unterstützende Vorwärtsbeugen helfen bei Migräne und premenstruellen Kopfschmerzen.

Mit Umkehrhaltungen den Körper und Geist ausbalancieren, das Hormonsystem auszugleichen wodurch PMS Symptome gelindert werden können. Das Nervensystem wird gestärkt was unterstützend ist, da in dieser Phase Nervosität, Angst und Reizbarkeit oftmals stattfinden.

Die Perspektive wird mit Umkehrhaltung im wahrsten Sinne des Wortes verändert.

Weiterhin helfen Gleichgewichtsübungen Konzentration zu fördern, Achtsamkeit und einen emotionalen Fokus zu kultivieren und wieder herzustellen.

Der allgemeine Ansatz „Mit dem Mond bewegen“ ermutigt, auf den Körper zu hören, nicht auf „sein Ego“, wenn du auf die Matte kommst, und das gilt definitiv in dieser kritischen Phase deines Zyklus.  Sicherstellen, dass man immer mitmachen kann und nicht gegen die Energie, insbesondere wenn PMS-Symptome auftreten.  Bei Müdigkeit und Aufregung, ist dies ein klares Signal des Körpers, eine sanfte, erholsame Übung anstelle einer starken, dynamischen Übung durchzuführen. Es ist wirklich gesunder Menschenverstand!  Wenn man diesem Prinzip nicht folgen kann, wird man es wahrscheinlich auf die harte Tour lernen.  Weiterhin auf eine Weise üben, der körperlichen Energie zuwiderläuft, muss man möglicherweise feststellen, dass der Preis physisch und emotional hoch ist den man zahlen muss und sich am Ende der Übung schlechter fühlen als zu Beginn.  Das Ziel sollte immer sein, die Praxis anzupassen – ob dies nun bedeutet, die Energie sanft zu beruhigen oder zu stimulieren -, damit man sich am Ende besser fühlen kann.

Atemübung für die abnehmende Mondphase:

Weicher Bauchatem

Falling Out Breath

Nostril Atem

Chandra Bhedana

Sitali und Sitkari

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